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Kaufbeuren gestalten - statt spalten! - Initiative

Logo, Flyer DIN A6 lang 2-seitig, Display-Monitor (Spittelmühlkreuzung), Facebook (Seiten-Header, Veranstaltungsbild)

Design: / STIJLMITTEL X TILL


Gastbeitrag TILL:

Ob wir es nun wollen oder nicht: Wir leben in einer global vernetzten Welt. Wir sind in ständigem Kontakt mit Menschen auf allen sieben Kontinenten, teilen Wissen und Information über Ozeane und Grenzen hinweg und lassen uns von den unterschiedlichsten Kulturen im Alltag inspirieren. Dass es in einer interkulturellen Gesellschaft immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten kommt, ist da nur logisch und umso wichtiger ist es, diese in einem friedlichen Dialog zu klären.


Als diese Meinungsverschiedenheiten in Form des Bürgerentscheids zu einem Moscheeneubau in unserer Heimat Kaufbeuren ankamen, war es für uns selbstverständlich, dass wir unseren Teil zu diesem friedlichen Dialog beitragen. Denn leise Bedenken entwickeln sich in der Anonymität des Internets schnell zu schrillen Tönen und ehe man sich versieht, steckt man bis zum Hals in einer Diskussion, deren ursprünglicher Konflikt keine Rolle mehr spielt und bei dem es längst nicht mehr um eine konstruktive Lösung geht.


Mit der Initiative „Kaufbeuren gestalten – statt spalten!“ wollten wir genau dies vermeiden und beiden Parteien die Möglichkeit geben, ihre Ängste und Bedürfnisse zu formulieren und Antworten zu bekommen.


Gemeinsam haben wir uns also Gedanken gemacht, wie wir eine Brücke zwischen Toleranz und Heimatverbundenheit schlagen und gleichzeitig den Fokus auf eine faire Diskussion richten können. Mit dem Fünfknopfturm, dem Wahrzeichen Kaufbeurens, der aus dem Pfeil zur Beteiligung am Bürgerbegehren entspringt, wollten wir verdeutlichen, wie wichtig es ist, – gerade in einer kleinen Gemeinde wie Kaufbeuren – sich an gesellschaftlichen Veränderungen aktiv zu beteiligen.



CLAUDIA


Mir persönlich war es unheimlich wichtig, zu verdeutlichen, was da in erster Linie passiert und das war ja nun lediglich ein Umzug, der für alle Beteiligten, diverse Vorteile hatte. Es war, als hätten die Leute plötzlich Angst vor etwas, dass seit Jahren problemlos um sie herum funktioniert, nur weil sie jetzt davon Kenntnis genommen hatten. Das vermeintlich überraschende Auftreten von DITIP in Kaufbeuren und die falschen oder spärlichen Informationen befeuerten den Austausch und die Diskussion. Wir wollten erklären, vermitteln und aufzeigen. Auf die einfachste Art. Lokalanzeiger, Monitore, Social Media, überall wurde diese Grafik gezeigt, in der Hoffnung die Leute würden umdenken und sich für kulturelle Vielfalt in ihrer Heimat öffnen:




Presse:

https://www.wir-sind-kaufbeuren.de/nachrichten/meldung/kaufbeuren-gestalten-statt-spalten.html

https://www.kreisbote.de/lokales/kaufbeuren/info-austauschabend-geplanten-moscheeneubau-initiative-kaufbeuren-gestalten-statt-spalten-9973660.html

https://www.all-in.de/kaufbeuren/c-lokales/moschee-neubau-neue-initiative-unter-dem-motto-kaufbeuren-gestalten-statt-spalten-gegruendet_a5005593

https://www.br.de/nachrichten/bayern/kaufbeuren-neue-buergerinitiative-pro-moschee-neubau-gegruendet,QsP9ZCI